Säugling beim Stillen.

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Stillen senkt das Risiko für Infektionskrankheiten

25.01.2024

Stillen ist für ein Baby in den ersten Lebensmonaten die natürlichste und beste Art der Ernährung. Muttermilch bietet die perfekte Basis für einen gesunden Start ins Leben. Zudem dient Stillen auch der Gesundheitsprävention und fördert eine sichere Mutter-Kind-Bindung. Neben dem Risiko für Langzeiterkrankungen wie Adipositas senkt es auch das Risiko für saisonale Infektionskrankheiten, die besonders jetzt im Winter verbreitet sind.

Stillen wirkt bei Kindern wie ein natürlicher Immunbooster. Gestillte Säuglinge erhalten mit der Muttermilch einen natürlichen Immunschutz. Das Netzwerk Gesund ins Leben erklärt, für welche Infekte gestillte Babys weniger anfällig sind:

  • Durchfallerkrankungen: Gestillte Babys bis 6 Monate haben ein um rund 60 Prozent geringeres Risiko an Durchfall zu erkranken als gleichaltrige nichtgestillte Babys.
  • Akute Mittelohrentzündung: Kinder bis 24 Monate, die sechs Monate lang ausschließlich gestillt wurden, haben ein rund 40 Prozent geringeres Risiko an einer akuten Mittelohrentzündung zu erkranken als nichtgestillte Gleichaltrige.
  • Infekte der unteren Atemwege: Das Risiko eines Kindes, innerhalb der ersten fünf Lebensjahre an einem Atemwegsinfekt wie einer akuten Bronchitis zu erkranken, kann durch Stillen um rund 30 Prozent gesenkt werden. Das Risiko für eine Krankenhauseinweisung sinkt bei gleichen Voraussetzungen sogar um rund 60 Prozent.

Das Netzwerk Gesund ins Leben belegt dies mit zahlreichen Studien. Mehr Infos erhalten Sie auf der Website des zum Bundeszentrum für Ernährung gehörenden Netzwerks.