Schwangere bei der Zubereitung von Speisen.

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Erhöhter Bedarf an Jod in Schwangerschaft und Stillzeit

15.09.2023

Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Es ist ein unentbehrlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone und spielt unter anderem beim Energiestoffwechsel, der Knochenbildung und der Regulation der Körpertemperatur eine wichtige Rolle. Die Schilddrüsenhormone sind besonders in der kindlichen Entwicklung für ein normales Wachstum und eine gesunde Gehirnentwicklung wichtig. Daher kann ein Jodmangel je nach Ausprägung gesundheitliche Folgen haben.

Für eine ausreichende Grundversorgung mit Jod sind im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zwei Empfehlungen besonders wichtig: Zum einen sollte Jodsalz zum Salzen statt nicht-jodiertem Salz verwendet werden und zum anderen sollten wöchentlich jodhaltiger Meeresfisch sowie täglich Milch und Milchprodukte verzehrt werden. In Schwangerschaft und Stillzeit besteht ein erhöhter Jodbedarf. Diesen können Schwangere nur durch eine empfohlene, zusätzliche Einnahme von Jod von täglich 100 (bis 150) Mikrogramm und Stillende von täglich 100 Mikrogramm decken.

Aktuell macht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit seiner Informationsoffensive "Wenn Salz, dann Jodsalz" auf einen rückläufigen Jodkonsum in Deutschland aufmerksam. Mit der Kampagne sollen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Lebensmittelwirtschaft über die Bedeutung von Jod für die Gesundheit informiert und für die Verwendung von jodiertem Speisesalz sensibilisiert werden. Das Netzwerk Gesund ins Leben unterstützt das Vorhaben und stellt auf seiner Website verschiedene Informationen für Schwangere und Stillende zur Verfügung. Schauen Sie doch mal rein!

 

Mehr erfahren

Hier gibt es mehr Infos

Zur Informationsoffensive des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zum Thema Jodsalz

Zur Website des Netzwerks Gesund ins Leben zum Thema Jod in der Schwangerschaft und in der Stillzeit